Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Buchung und Teilnahme an Werkstattkursen der Parelqenai, Friedrich-Ebert-Anlage 36, 60325 Frankfurt am Main.

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Parelqenai (nachfolgend "Anbieter") und den Kursteilnehmern (nachfolgend "Teilnehmer") über die Buchung und Teilnahme an Werkstattkursen.

Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Kursanfrage des Teilnehmers schriftlich per E-Mail bestätigt. Die Bestätigung enthält die wesentlichen Informationen zu Termin, Kursdauer, Teilnehmerzahl und Kursgebühr.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Teilnehmers gelten nicht, es sei denn, der Anbieter hat deren Geltung ausdrücklich und schriftlich zugestimmt.

Vertragssprache ist Deutsch. Für die Kommunikation steht ausschließlich die E-Mail-Adresse [email protected] und die Telefonnummer +49 69 244 333 100 zur Verfügung.

Der Anbieter bietet Werkstattkurse zum traditionellen Kerzenziehen aus Rindertalg und pflanzlichen Fetten nach historischen Rezepturen an. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Kursbeschreibung auf der Website und der Buchungsbestätigung.

Zum Leistungsumfang zählen in der Regel:

  • Theoretische Einführung in Rohstoffe und historische Methoden
  • Praktische Anleitung durch einen Kursleiter
  • Bereitstellung der notwendigen Materialien und Werkzeuge
  • Mitnahme der im Kurs gefertigten Kerzen durch den Teilnehmer

Der Anbieter behält sich vor, Kursinhalte aus didaktischen oder sicherheitstechnischen Gründen anzupassen. Wesentliche Änderungen werden dem Teilnehmer rechtzeitig mitgeteilt.

Die Kurse finden in kleinen Gruppen statt. Die maximale Teilnehmerzahl wird im Rahmen der Buchungsbestätigung mitgeteilt und kann je nach Kursformat variieren.

Die Kursgebühren werden im Rahmen der Buchungsbestätigung mitgeteilt. Alle Preise verstehen sich als Gesamtpreise inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer, soweit diese anfällt.

Die Zahlung der Kursgebühr erfolgt in der Regel per Überweisung auf das Konto des Anbieters. Die Zahlungsdetails werden in der Buchungsbestätigung übermittelt. Die Kursgebühr ist fällig bis spätestens 14 Tage nach Erhalt der Buchungsbestätigung, sofern nichts anderes vereinbart wird.

Bei Gruppenworkshops kann eine Anzahlung von bis zu 30 % der Kursgebühr bei Buchungsbestätigung fällig werden. Der Restbetrag ist spätestens 7 Tage vor Kursbeginn zu entrichten.

Im Verzugsfall gelten die gesetzlichen Regelungen gemäß §§ 286 ff. BGB.

Eine Stornierung muss schriftlich per E-Mail an [email protected] erfolgen. Maßgeblich ist der Eingang der Stornierungserklärung beim Anbieter.

Folgende Stornierungsbedingungen gelten:

  • Stornierung bis 21 Tage vor Kursbeginn: Rückerstattung der vollen Kursgebühr abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 10 %
  • Stornierung 14 bis 20 Tage vor Kursbeginn: Rückerstattung von 50 % der Kursgebühr
  • Stornierung 7 bis 13 Tage vor Kursbeginn: Rückerstattung von 25 % der Kursgebühr
  • Stornierung weniger als 7 Tage vor Kursbeginn: Keine Rückerstattung

Alternativ zur Stornierung kann der Teilnehmer eine Ersatzperson benennen, die den Kursplatz übernimmt. Dies ist bis 48 Stunden vor Kursbeginn möglich und muss dem Anbieter schriftlich mitgeteilt werden.

Verbrauchern steht kein gesetzliches Widerrufsrecht für Dienstleistungen zu, die an einem bestimmten Datum erbracht werden (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB).

Der Anbieter behält sich vor, Kurse bei zu geringer Teilnehmerzahl (weniger als zwei Personen), bei Erkrankung des Kursleiters oder aus anderen wichtigen Gründen abzusagen.

Im Fall einer Kursabsage durch den Anbieter werden alle bereits geleisteten Zahlungen vollständig erstattet. Weitergehende Ansprüche des Teilnehmers, insbesondere auf Ersatz von Reisekosten oder sonstigen Aufwendungen, bestehen nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters.

Bei höherer Gewalt (Naturkatastrophen, Pandemien, behördliche Verbote oder ähnliche unvorhersehbare Ereignisse, die nicht im Einflussbereich des Anbieters liegen) ist der Anbieter berechtigt, Kurse abzusagen oder zu verschieben, ohne dass Schadensersatzansprüche entstehen. Bereits geleistete Zahlungen werden in diesem Fall vollständig erstattet oder, im Einvernehmen der Parteien, auf einen Ersatztermin übertragen.

In der Werkstatt wird mit heißen Fetten und offenen Flammen gearbeitet. Teilnehmer sind verpflichtet, die Sicherheitsanweisungen des Kursleiters zu befolgen.

Geeignete Schutzkleidung (geschlossene Schuhe, nicht synthetische Kleidung) wird empfohlen. Der Kursleiter weist zu Beginn jedes Kurses auf spezifische Sicherheitsregeln hin.

Teilnehmer, die die Sicherheitsregeln wiederholt oder grob missachten, können vom Kursleiter von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen werden. In diesem Fall besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Kursgebühr.

Kinder unter 14 Jahren dürfen nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person teilnehmen. Die Verantwortung für die Sicherheit minderjähriger Teilnehmer liegt bei den begleitenden Erziehungsberechtigten.

Das Mitbringen von Speisen und Getränken in den Arbeitsbereich der Werkstatt ist aus hygienischen Gründen nicht gestattet. Getränke können in ausgewiesenen Bereichen konsumiert werden.

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Anbieters oder seiner Erfüllungsgehilfen verursacht wurden, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur, sofern eine wesentliche Vertragspflicht (Kardinalpflicht) verletzt wurde. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Eine weitergehende Haftung des Anbieters ist ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für Schäden an mitgebrachten Gegenständen der Teilnehmer, sofern diese nicht durch den Anbieter verursacht wurden.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht im Rahmen der Produkthaftung oder soweit sie durch das Produkthaftungsgesetz oder zwingende gesetzliche Vorschriften ausgeschlossen sind.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

Sofern der Teilnehmer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist Gerichtsstand Frankfurt am Main. Gleiches gilt, wenn der Teilnehmer keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt.

Für Verbraucher gelten die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Landes, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, sofern diese günstiger sind als das deutsche Recht.

Die EU-Kommission stellt eine Plattform für Online-Streitbeilegung bereit: ec.europa.eu/consumers/odr. Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.